Ausbildung Abfallbeauftragter

Die Ausbildung zum Abfallbeauftragten kann in zugelassenen Schulungseinrichtungen in Anspruch genommen werden und dauert, abhängig von Abfalleigenschaften zwischen drei und fünf Tagen. Sofern in einem Betrieb nur geringe Mengen an gefährlichen Abfällen (z.B. Batterien, Leuchtstofflampen, Bildschirme) entstehen, werden die Inhalte einer dreitägigen Ausbildung inklusive Prüfung ausreichen. Ich empfehle das fünftägige Seminar, da in diesem detaillierter auf die derzeitige Abfallsituation im Betrieb des Kursbesuchers eingegangen werden kann.

Ist der oder die Abfallbeauftragte verhindert, bedarf es einer offiziellen Stellvertretung, welche ebenfalls behördlich gemeldet werden muss. Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) empfiehlt eine Person, die zumindest innerbetrieblich geschult ist (Merkblatt). Weiters schreibt das Abfallwirtschaftsgesetz (§ 11 Abs 1 AWG) vor, daß der Betriebsinhaber den Abfallbeauftragten bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben zu unterstützen und für seine Tätigkeiten sowie Weiterbildungen ausreichend Zeit während der Arbeitszeit zu Verfügung zu stellen hat.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen